Durch die Umstellung auf eine biologische Wirtschaftsweise auf unserer Anbauflächen, fallen alle künstlichen Düngemittel und chemischen Spritzmittel weg. Wir setzen stattdessen auf nützliche Zwischenfrüchte und die richtigen Bodenbearbeitung um mit der Natur zu arbeiten.

Das schont die Umwelt und schafft ein optimales Futter für unsere Tiere, welche sich im Auslauf und im Stall frei bewegen können.

Energieautark

Unsere Landwirtschaft ist energieautark das heisst wir produzieren unsere Energie zu 100% selber. Dadurch wird eine schonung der Umwelt und die Unabhängigkeit von importiertem Atomstrom bzw. fossieler Brennstoffe erreicht.

Der Strom dafür kommt aus Sonnen- und Windenergie.

Warmwasser wird einerseits von einer Solaranlage, andererseits von einer Hackschnitzelheizung erzeugt. Verbrannt werden Reste aus der Holzgewinnung im eigenen Wald.

Aus eigens geernteten und gepressten Ölfrüchten wird ein Pflanzenöl gepresst, was sowohl als Speiseöl als auch als Treibstoff benutzt wird. Die Tiere am Betrieb werden mit fast ausschließlich am Betrieb erzeugtem Biofutter gefüttert. Diese werden mit der Gülle der Tiere gedüngt, wodurch der Kreislauf geschlossen wird.

Bodentypen

Pettenbach

  • Braunerde
  • Tiefgründig
  • gut Wasserversorgt
  • Humusform: Mull
  • Mittelhumos bis stark humos
  • Kalkfrei
  • Schluff bis lehmiger Schluff
  • Hohe Feldkapazität

Micheldorf:

  • Lockersediment-Braunerde
  • Ph Wert: Sauer (6)
  • Tiefgründig
  • gut Wasserversorgt
  • Humusform: Mull
  • Mittelhumos bis stark humos
  • Kalkfrei
  • Schluff bis lehmiger Schluff
  • Hohe Feldkapazität

Ried:

  • Lockersediment-Braunerde/Pararendsina
  • Ph Wert: Sauer (5,5-6)
  • Tiefgründig
  • gut Wasserversorgt
  • Humusform: Mull
  • Mittelhumos bis stark humos
  • Schluff bis lehmiger Schluff
  • Hohe Feldkapazität

Klimadaten – Lufttemperatur 7,8°C

Temperatur

Die Temperaturen sind relativ kühl, da wir im Voralpenland liegen. Dadurch ist der Anbauzeitpunkt später und die Erntezeitpunkte früher. Kurze Vegetationsperioden der Kulturfrüchte sind erforderlich.

Frühfrost

Frühfröste treten oft auf, richten aber durch die kurzen Vegetationsperioden keinen Schaden an, bei Mais können sich sogar die Abreife fördern.

Spätfrost

Spätfröste sind gefährlich, weil der Mais und der Soja anfällig sind und man bei zu frühem Anbau Gefahr läuft, Schäden in der Kultur davonzutragen.

Kulturarten

Bei Soja muss mindestens dreifach-0 und bei Mais frühreife Sorten bis maximal Reifezahl 270 gewählt werden.
Gesamtzahl der Sonnenstunden in manchen Jahren sehr knapp.

Niederschlag 1155 Liter/m2/Jahr

Niederschlag

Durch die vielen Niederschlägen ist der Unkrautdruck sehr hoch, darum muss in der Bekämpfung besonders darauf geachtet werden die Unkräuter zu minimieren.
Die Böden sind lehmig bis sandig, was das Befahren der Felder bei feuchten oder nassen Verhältnissen problematisch macht.

Wasserhaltevermögen des Bodens

Der lehmige Boden hat ein gutes Wasserhaltevermögen, was für den Wuchs von Raps und Soja vorteilhaft ist, ein trockeneres Jahr wirkt sich besser auf den Ertrag aus als ein Jahr mit vielen Niederschlägen.

Schneedecke

Die Dauer der durchgehenden Schneedecke ist ausreichend bis lang.

Kulturfrüchte

Gute Wasserversorgung (keine Trockenschäden).
Gute Mais, Getreide, Raps und Sojaerträge durch ausreichende Wasserversorgung.

Wind

Durchschnittlich ist die Windgeschwindigkeit in allen Monaten ca. bei 1,8 m/s. Man kann sagen, dass die Windstärke im Winter höher war als im Sommer.

Luftfeuchtigkeit